ReiseReiser

Reiseblog mit persönlichen Erfahrungen und Tipps für einen interessanten Urlaub

Wochenendtrip nach Riga

Riga – die ehemalige Hansestadt

Meine Aktivität in der Feuerwehr, führte dazu, dass sich ein paar Männer meiner Truppe überlegten:

„Wir machen als Gruppe ein Wochenende im Jahr mal eine Stadt in Europa unsicher“

Gesagt: getan! Das etwas gemacht werden sollte, war also beschlossen, nun musste noch ein Ziel her. Wir einigten uns also auf Riga, da bereits Einige positive Erfahrungen in dieser Stadt sammeln durften.

Die Reise

Für uns Nordlichter bot sich der Flughafen in Hamburg als bevorzugter Abflughafen, da von hier Riga direkt angeflogen wird. Ein Hotel war auch schnell gefunden, wir einigten uns auf „europäischen Standard“, da wir die meiste Zeit eh nicht im Hotel verbringen wollten.

Flughafen in Riga
Flughafen in Riga

Riga ist von Hamburg innerhalb von ca. 2 Stunden zu erreichen. Der Flughafen vor Ort ist – nennen wir es mal so – übersichtlich. Schnell findet man dort eine Beförderungsmöglichkeit ins Hotel. In unserem Fall war dies eine Hotel-Buslinie. 5 Euro pro Person, direkt vors Hotel. Perfekt für alle, die sich nicht auskennen und vielleicht Angst haben, der Taxifahrer fährt eine Extrarunde mit dem ahnungslosen Touristen.

Unser Hotel, das Radisson Blu Hotel Latvija, liegt sehr zentral gelegen, direkt an einem Park in der Nähe des Nationaldenkmals. Wir konnten also alles fussläufig erreichen.

Erste Erkundungen

Unser erster Ausflug führte Richtung Altstadt direkt in ein Restaurant. Hier muss man wissen, dass zentral gelegene Restaurants in Touristenecken, mittlerweile die gleichen Preise wie Restaurants in Deutschland haben. Wenn man Geld sparen möchte, sollte man sich nicht direkt in den Hochburgen der Besucher einfinden. Der erste Abend wurde mit weniger Kultur verbrachten, wenn man denn die örtlichen Schnäpse als nicht kulturell ansieht…

Jedoch gleich am nächsten Tag machte ich mich auf, die schönsten Ecken der Stadt zu Fuss zu erkunden. Wenn man sich Zeit nimmt, findet man ganz tolle Kleinigkeiten, z.B. noch aus der Hansezeit. Seien es alte Wappen oder Türbögen, Pflastersteine, Denkmäler oder das Gildenhaus. Überall findet sich Vergangenes.

Beeindruckend ist der Markt in Riga, der die halbe Stadt versorgt. Ehemalige Zeppelinhallen sind in verschiedene Themenhallen umgewandelt worden. Entweder es gibt Brot, Käse oder Wurst. Auch Blumen spielen in Lettland eine große Rolle, es gehört sich dort zum Besuch frische Blumen mitzubringen. Entsprechend ist das Angebot in der Halle und im Aussenbereich. Im Aussenbereich unter freiem Himmel sind auch diverse Klamotten und Schuhe käuflich zu erwerben. Diese befinden sich etwas abseits und bilden eine eigene kleine Welt mit Bretterbuden und engen Gassen. Spannend. Viele kleine Stände befinden sich auf dem Markt und es werden diverse Köstlichkeiten feil geboten. Egal ob es eine Firma ist oder ob sich Rentner ihr karges Dasein aufbessern wollen. Es werden Waren angeboten, die teils selbst angebaut oder im Wald gefunden werden. Bei Pilzen sollte man sich sicherlich besser auskennen um keinen Falschen zu kaufen.

Der Markt in Riga
Der Markt in Riga

Hier gehts zum zweiten Teil

Erschienen in: Europa, Lettland

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Matthias Klindworth

Hier schreibt Matthias Klindworth

Wenn einer eine Reise tut, hat er was zu erzählen
So sagt der Volksmund und hat recht. Daher erzähle ich hier meine Reiseerlebnisse und hoffe, daß es gefällt was ich teile.

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